Die Art brütet seit Bestehen der Kiesinsel regelmässig auf dieser, in den letzten Jahren wurden jeweils um die 30 Brutpaare gezählt. Wenige Paare brüten zudem auf Plattformen am Rapperswiler Strandweg, in der Bucht von Wurmsbach und vor dem Nuolenerriet.
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| Flussseeschwalbe auf dem Geländer des Holzsteges; dieses Verhalten ist nur an heissen Sommertagen zu beobachten. |
Eleganter Vogel, etwas kleiner als Lachmöwe, weiss mit grauem Rückengefieder. Oberer Teil des Kopfes schwarz. Rote Beine, orangeroter Schnabel mit schwarzer Spitze. Lebt fast ausschliesslich von kleinen Fischen.
Eine Jahresbrut, Nachgelege möglich. In der Regel 3 Eier, in der Färbung den Steinen des Brutplatzes angepasst. Kein eigentliches Nest, nur einige Halme auf die Steine gelegt. Brutdauer 21 bis 23 Tage. Jungvögel sind im Alter von drei Wochen flugfähig, sie werden bis zum Wegzug von den Altvögeln gefüttert.
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| Gelege der Flussseeschwalbe auf der Brutplattform am Strandweg. | Junge Flussseeschwalben am Rand der Brutplattform. |
In West-, Mittel- und Osteuropa weit verbreitet, brütet kolonieweise an Küsten- und Binnengewässern, in Nordeuropa im Bereich der Küsten. Sommergast von April bis September, verbringt den Winter in Westafrika.
Ursprünglich Brutvogel an Kiesbänken der grösseren Flüsse und an Flussmündungen, in den Niederungen zwischen Bodensee und Genfersee. Der heutige Bestand von etwa 400 Paaren brütet ausschliesslich auf dafür erstellten Flossen, Plattformen oder Kiesinseln.
| 1974 | Brutfloss bei Nuolen (Pater Johannes Heim), wenige Paare, Ei- und Jungenverluste wegen Wellenschlag und Störungen. |
| 1980 | bis 1983 einige Brutversuche auf provisorischer Plattform bei Wurmsbach, wegen Störungen keine Junge aufgekommen. |
| 1984 | Brutplattform Wurmsbach, erneuert 2000, mit seeseitiger Schutzzone. Zeitweise 10 bis 15 Paare, später durch Lachmöwe weitgehend verdrängt. |
| 1996 | Brutplattform am Rapperswiler Strandweg, Bestand rasch bis auf 15 Paare angewachsen, dann zunehmend Lachmöwen. |
| 2001 | Kiesinsel am Seedamm, entspricht weitgehend dem ursprünglichen Brutbiotop, deshalb sofort bezogen und inzwischen als Nistplatz bevorzugt. Bestand um die 30 Paare. |
| Weissbartseeschwalbe | Nahezu alljährlich auf dem Frühjahrszug |
| Weissflügelseeschwalbe | Beobachtungen sehr selten |
| Trauerseeschwalbe | Alljährlich auf Zug, Frühjahr und Herbst |
| Raubseeschwalbe | Selten, eher Zunahme der Feststellungen |
| Brandseeschwalbe | Ausnahmeerscheinung |
| Lachseeschwalbe | Ausnahmeerscheinung |
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| Bild: SCHMID et al. (1998 "Schweizer Brutvogelatlas" Schweizerische Vogelwarte Sempach) |